Dokumentationen, Reportagen & Projektfilme

Filme, die nicht nur zeigen, was passiert, sondern warum.

Wir produzieren dokumentarische Filme über Menschen, Projekte und Themen, bei denen die Oberfläche nicht reicht. Für Universitäten, Forschungs- und Bildungsprojekte genauso wie für Unternehmen und YouTube-Formate.

Dabei kann es um ein komplexes Projekt mit vielen Perspektiven gehen oder um einen Menschen, den wir einen Tag lang bei seiner Arbeit begleiten.

Wir wollen verstehen, bevor wir erzählen

Uns interessiert nicht nur, was passiert, sondern was dahinter steckt. Wir hören zu, fragen nach und versuchen herauszufinden, was ein Thema wirklich interessant macht.

So entstehen Filme, die informieren und unterhalten, Zusammenhänge verständlich machen und trotzdem nah an den Menschen bleiben. Mit echten Situationen, persönlichen Momenten, Humor und der nötigen Tiefe.

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Dokumentarisches Youtube-Format mit
Prof. Dr. Ferdinand Stebner

Seit 2020 begleiten wir Prof. Dr. Ferdinand Stebner von der Universität Osnabrück u.a. für die Filmreihe „ferdi fragt“. Gemeinsam besuchen wir Schulen und andere Bildungsorte und versuchen zu verstehen, wie Lernen dort wirklich funktioniert.

Dabei geht es nicht nur darum, Konzepte zu erklären. Wir beobachten den Alltag, sprechen mit Lehrkräften, Schüler:innen und anderen Beteiligten und fragen nach, wenn es interessant wird. So entstehen dokumentarische Filme, die komplexe Themen aus Bildung und Forschung verständlich machen und trotzdem nah an den Menschen bleiben.

Die Reihe hat dabei nicht nur die Projekte sichtbar gemacht, sondern auch Ferdinand selbst als Professor stark nach vorne gebracht. Ausschnitte aus den Folgen wurden auf Instagram und anderen Plattformen mehrere Millionen Mal aufgerufen und haben dazu beigetragen, seine Themen weit über den universitären Kontext hinaus bekannt zu machen.

Für uns ein gutes Beispiel dafür, was dokumentarische Formate leisten können: Tiefe schaffen, Menschen sichtbar machen und trotzdem Reichweite erzeugen.

Reportageformat für YouTube:
DER KAMMERJÄGER

Für DETEK Schädlingsbekämpfung haben wir eine dokumentarische YouTube-Reihe entwickelt, in der wir echte Einsätze begleitet haben. Statt den Beruf nur zu erklären, wollten wir möglichst nah dran sein: Was passiert bei einem Einsatz wirklich? Was muss ein Schädlingsbekämpfer wissen? Und was macht diese Arbeit eigentlich mit dem Menschen, der sie jeden Tag macht?

Die Filme verbinden Reportage, Wissen, Humor und persönliche Fragen. Aus jeder längeren YouTube-Folge entstanden zusätzlich 8–12 kurze Reels für Instagram und andere Plattformen.

Das Format entwickelte eine enorme Reichweite: Mehrere der Kurzvideos erzielten über eine Million Aufrufe, DETEK erhielt zahlreiche Bewerbungen und auch größere Medien und Creator wurden auf das Unternehmen aufmerksam. Unter anderem entstand dadurch Aufmerksamkeit von Tomatolix sowie verschiedenen Fernsehsendern.

Für uns zeigt das Projekt ziemlich gut, was ein dokumentarisches Unternehmensformat leisten kann: einen echten Einblick geben, unterhalten und gleichzeitig dafür sorgen, dass Menschen ein Unternehmen und die Menschen dahinter kennenlernen wollen

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Dokumentarische Gesprächsreihe:
KONFLIKTZONE mit Prof. Dr. Aladin El-Mafaalani

Prof. Dr. Aladin El-Mafaalani schenkte uns das Vertrauen, seine Gesprächsreihe „Konfliktzone“ filmisch zu begleiten.

Im Schauspiel Dortmund sprach er mit bekannten Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kunst und Gesellschaft über große Fragen unserer Zeit. Vor unserer Kamera saßen dabei unter anderem Felix Lobrecht und Michel Friedman.

Für uns lag die Herausforderung bei solchen Produktionen darin, mehr festzuhalten als eine Veranstaltung. Ein gutes Gespräch lebt von Reaktionen, kleinen Momenten, Spannung, Humor und manchmal auch Reibung. Genau diese Ebenen versuchten wir mit der Kamera einzufangen und im Schnitt so zusammenzubringen, dass die Gedanken und die Menschen dahinter auch im Film ihre Wirkung behielten.

Ein Projekt, das ziemlich genau zu dem passte, was wir gerne machen: zuhören, genau hinschauen und komplexen Themen den Raum geben, den sie brauchen.

Tiefe darf unterhalten

Dokumentarisch heißt für uns nicht automatisch langsam, schwer oder trocken. Im Gegenteil.

Ein komplexes Thema darf Spaß machen. Eine Reportage darf lustig sein. Ein ernstes Gespräch darf Leichtigkeit haben. Entscheidend ist für uns, den richtigen Ton für die Menschen und das Thema zu finden.

Denn oft bleiben gerade die Filme hängen, die beides schaffen: etwas verstehen lassen und gleichzeitig etwas auslösen.

Deshalb suchen wir im Schnitt nach der richtigen Mischung aus Information, Persönlichkeit, Humor, Spannung und ruhigen Momenten. Jedes Thema auf eine Erzählweise, die zu ihm passt.

Was ist der Unterschied zwischen einer Dokumentation, einer Reportage und einem klassischen Imagefilm?

Bei einer Dokumentation oder Reportage arbeiten wir stärker mit echten Situationen, Gesprächen und Beobachtungen. Statt eine fertige Werbebotschaft möglichst schön zu inszenieren, versuchen wir herauszufinden, was an einem Menschen, Projekt oder Thema wirklich interessant ist. Die Geschichte entsteht deshalb oft erst während der Dreharbeiten und im Schnitt.

Für welche Unternehmen und Organisationen produziert ihr dokumentarische Filme?

Wir arbeiten für Unternehmen, Universitäten, Hochschulen, Forschungs- und Bildungsprojekte sowie Organisationen, die ein Thema nicht nur oberflächlich darstellen möchten. Besonders gut passen Projekte zu uns, bei denen Menschen im Mittelpunkt stehen, viele Perspektiven zusammenkommen oder komplexe Inhalte verständlich erzählt werden sollen.

Produziert ihr auch Filme für Universitäten und Forschungsprojekte?

Ja. Wir haben viel Erfahrung mit Videoproduktionen für Universitäten, Hochschulen sowie Forschungs- und Bildungsprojekte. Gerade bei komplexen Themen arbeiten wir uns intensiv in die Inhalte ein und versuchen, wissenschaftliche Zusammenhänge so zu erzählen, dass sie auch für Menschen außerhalb des jeweiligen Fachbereichs verständlich und interessant werden.

Könnt ihr komplexe Themen verständlich in einem Film erklären?

Genau darin liegt eine unserer Stärken. Wir hören zu, stellen viele Fragen und versuchen zunächst selbst zu verstehen, worum es im Kern eigentlich geht. Anschließend entwickeln wir daraus eine filmische Erzählung, die Zusammenhänge verständlich macht, ohne das Thema unnötig zu vereinfachen.

Produziert ihr auch Reportagen und dokumentarische Formate für YouTube?

Ja. Wir entwickeln und produzieren auch Reportageformate und dokumentarische YouTube-Reihen. Dabei verbinden wir echte Situationen und Informationen mit Persönlichkeit, Humor und Storytelling. Aus längeren YouTube-Folgen können zusätzlich Kurzvideos und Reels für Instagram, TikTok oder YouTube Shorts entstehen.

Müssen die Menschen vor der Kamera Erfahrung haben?

Nein. Die meisten Menschen, die wir begleiten und interviewen, stehen nicht regelmäßig vor einer Kamera. Wir versuchen deshalb, möglichst natürliche Situationen zu schaffen und Gespräche so zu führen, dass keine auswendig gelernten Antworten nötig sind. Uns interessieren echte Aussagen und echte Persönlichkeiten mehr als perfekte Formulierungen.

Wie stark werden eure Dokumentationen und Reportagen inszeniert?

So wenig wie möglich und so viel wie nötig. Natürlich planen wir Drehs und überlegen vorher, welche Situationen für die Geschichte wichtig sein könnten. Gleichzeitig lassen wir bewusst Raum für Unvorhergesehenes. Oft entstehen genau dort die Momente, die einen dokumentarischen Film später besonders machen.

Begleitet ihr Projekte auch über einen längeren Zeitraum?

Ja. Manche Geschichten lassen sich an einem Drehtag erzählen, andere entwickeln sich über Wochen, Monate oder mehrere Termine. Gerade bei Forschungsprojekten, Bildungsprojekten und dokumentarischen Serien kann eine längerfristige Begleitung sinnvoll sein, weil dadurch Entwicklungen, unterschiedliche Perspektiven und echte Veränderungen sichtbar werden.